ESWT

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Die ESWT-Stoßwellentherapie (Extrakorporale Stoßwellentherapie) ist eine Behandlungsmethode, bei der intensive und hochdruckartige Schallwellen, die durch ein Stoßwellengerät erzeugt werden, mithilfe eines speziellen Applikators auf einen bestimmten Bereich des Körpers gerichtet werden. Dieses Verfahren wurde ursprünglich zur Zertrümmerung von Nieren- und Harnsteinen (ESWL) entwickelt und wird dafür auch heute noch erfolgreich bei bestimmten Indikationen eingesetzt. Später wurden ähnliche Geräte mit reduzierbarer bzw. anpassbarer Intensität für andere medizinische Zwecke entwickelt und werden heute in vielen Bereichen eingesetzt.

Was ist die Stoßwellentherapie?

Die ESWT-Stoßwellentherapie (Extrakorporale Stoßwellentherapie) ist eine Behandlungsmethode, bei der intensive und hochdruckartige Schallwellen, die durch ein Stoßwellengerät erzeugt werden, mithilfe eines speziellen Applikators auf einen bestimmten Bereich des Körpers gerichtet werden. Dieses Verfahren wurde ursprünglich zur Zertrümmerung von Nieren- und Harnsteinen (ESWL) entwickelt und wird dafür auch heute noch erfolgreich bei bestimmten Indikationen eingesetzt. Später wurden ähnliche Geräte mit reduzierbarer bzw. anpassbarer Intensität für andere medizinische Zwecke entwickelt und werden heute in vielen Bereichen eingesetzt.

Die außerhalb des Körpers erzeugten Stoßwellen bestehen aus zwei Hauptkomponenten: einem Fokussiersystem und einem Stoßwellengenerator. Hochdruck-Schallwellen (2–6 Bar) werden durch speziell entwickelte Generatoren erzeugt und über einen Applikator an die Zielregion des Körpers geleitet. Durch diese intensiven Schallwellen werden in den Nervenenden des behandelten Bereichs bestimmte Stoffe wie Substance P und Stickstoffmonoxid freigesetzt. Dadurch werden Schmerzen reduziert, verhärtetes und verkalktes Gewebe aufgelöst und anschließend vom Körper aufgenommen und abgebaut. Darüber hinaus stimuliert ESWT die Freisetzung bestimmter Faktoren, die das Wachstum und die Neubildung von Blutgefäßen fördern (eNOS, VEGF, PCNA usw.). Dies unterstützt die Bildung neuer Gefäße, die Zellvermehrung und die Regeneration des Gewebes.

Anwendung bei erektiler Dysfunktion und schwacher Erektion

Die Unfähigkeit, eine ausreichende Erektion für den Geschlechtsverkehr zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, wird als erektile Dysfunktion bezeichnet. Wenn ein Mann während des Geschlechtsverkehrs seine sexuelle Funktion nicht ausreichend stark oder lang genug aufrechterhalten kann, spricht man häufig von sexueller Leistungsschwäche oder einer schwachen Erektion. Zu den häufigsten Beschwerden gehören unzureichende Erektionen, vorzeitige Ejakulation und mangelnde Penissteifigkeit.

Studien zeigen, dass etwa 50 % der Männer zwischen 40 und 70 Jahren unter erektiler Dysfunktion und sexueller Leistungsschwäche leiden. Eine normale Erektion ist nur bei einem ausgewogenen Hormonhaushalt sowie einer koordinierten Funktion von Blutgefäßen und Nerven möglich und wird zusätzlich durch psychologische Faktoren beeinflusst. Obwohl für die Behandlung der erektilen Dysfunktion Stoßwellentherapie und verschiedene andere Methoden eingesetzt werden, kann keine Methode einen hundertprozentigen Erfolg garantieren.

In den letzten Jahren wird ESWT zunehmend zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Dabei werden in der Regel 4–6 Sitzungen durchgeführt, bei denen Stoßwellen auf das erektile Gewebe des Penis gerichtet werden. Dies führt zur Freisetzung bestimmter Substanzen, die die Neubildung von Blutgefäßen fördern und einen chronischen Heilungsprozess im Gewebe auslösen, der durch die kontrollierten Mikroschäden der Stoßwellen angeregt wird.

Bei modernen Geräten können sowohl die Energie der Stoßwellen als auch die Eindringtiefe kontrolliert werden. Bei geeigneten Patienten können mit der Stoßwellentherapie bei erektiler Dysfunktion in etwa 50–70 % der Fälle positive Ergebnisse erzielt werden. Falls ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht wird, kann die Behandlung nach 6–8 Monaten wiederholt werden. Schwerwiegende bekannte Nebenwirkungen wurden bislang nicht eindeutig berichtet. Die Kombination mit Standard-PDE5-Hemmern (Phosphodiesterase-5-Hemmern) wird empfohlen.

Stoßwellentherapie bei der Peyronie-Krankheit

Die Peyronie-Krankheit beschreibt einen krankhaften Prozess, bei dem sich im erektilen Gewebe des Penis fibrotische Plaques und Verkalkungen bilden, die schließlich zu einer Penisverkrümmung führen. Die Erkrankung tritt häufiger bei Männern zwischen 40 und 60 Jahren auf. Es wird angenommen, dass wiederholte Mikrotraumata zu Gewebeverdickungen und harten Plaques führen, wodurch sich der Penis zur betroffenen Seite hin krümmt. Auch bei Männern mit Diabetes und Bluthochdruck tritt die Erkrankung häufiger auf.

Die Patienten stellen sich meist mit schmerzhaften Erektionen und Penisverkrümmungen beim Arzt vor. Es kommen verschiedene Behandlungsmethoden zum Einsatz – von medikamentöser Therapie bis hin zu chirurgischen Eingriffen. Dennoch können nicht immer eindeutige Ergebnisse erzielt werden, und ein Wiederauftreten der Erkrankung ist möglich.

Die Stoßwellentherapie bei Peyronie kann bei einer Anwendung von 4–6 Sitzungen in etwa 50–70 % der Fälle eine vollständige oder teilweise Besserung bewirken. Dennoch gilt sie nicht als Standardtherapie, sondern eher als ergänzende Behandlung zusätzlich zu bestehenden Therapien. Nach einer Pause von drei Wochen kann die Behandlung erneut durchgeführt werden. Es wurden gute und vielversprechende Ergebnisse ohne Einsatz von Anästhesie berichtet.

Situationen, in denen ESWT nicht angewendet werden sollte

Die Stoßwellentherapie sollte in folgenden Situationen nicht angewendet werden:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Krebserkrankungen
  • Vorhandensein großer Blutgefäße oder Nerven im Zielbereich
  • Wachstumszonen der Knochen (Epiphysen, Rückenmarksbereich)
  • Bereich von Herzschrittmachern
  • Aktive Infektionsbereiche
  • Schwangerschaft

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sind die Kosten für ESWT-Sitzungen und Stoßwellentherapie?

Die Stoßwellentherapie gilt als nachweislich wirksame Methode zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Die Kosten für ESWT sind im Vergleich zu chirurgischen Eingriffen, oralen Medikamenten und vielen anderen Methoden zur Behandlung von Erektionsstörungen in der Regel günstiger. Die Preise für ESWT richten sich meist nach der Anzahl der erforderlichen Sitzungen. Dasselbe gilt im Allgemeinen auch für die Stoßwellentherapie bei der Peyronie-Krankheit.

Die Stoßwellentherapie wird in Ankara wissenschaftlich fundiert in der Prof. Dr. Hakkı Perk Klinik durchgeführt. Für Terminvereinbarungen kann die Telefonnummer 05432632840 kontaktiert werden.

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Wichtiger Hinweis

Die Informationen dienen nur der Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.